Was kann der Wind ?

ist auch nur Sonne aber anders...
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Was kann der Wind ?

Ungelesener Beitrag von admin » 09.10.2019, 18:20

Seine "Leistungsdichte" ist leider gemessen an fossilen Energiequellen nicht gerade "berauschend". Doch wie auch andere Erscheinungsformen solarer "Direktenergie" am Ende das einzige was übrigbleibt. Aus dem WIKI "Leistungsdichte" habe ich die folgenden Werte übernommen :
Leistungsdichte.jpg
Kein Wunder also, wenn sich Mensch fossilen Energiequellen "zuwendet". Aber alles hat nun leider mal ein Ende oder ist schlicht zu gefährlich in der Anwendung. Keine Aktion ohne Reaktion. Das Verbrennen großer Mengen fossiler Stoffe hat "unangenehme Nebenwirkungen" die - hier sind sie höchst konsequent - von den Gegnern EE geleugnet werden.

Doch wahre Genialität liegt darin aus einer im Verhältnis "unscheinbaren" Ressource das benötigte "herauszuholen". Doch um das zu verhindern - warum auch immer - entdecken Gegner jeglicher Anwendung EE, in überraschender Weise plötzlich ihre sonst eher nicht vorhandenen Naturverbundenheit, haben einen überraschenden Zugang zu Ästhetik und andere, einem einzigen Zweck dienende Argumente, um praktisch jeden Preis die Anwendung EE zu verhindern. :(

Es sind die selben Naturverächter, die plötzlich Sorgen für die Vogelwelt heucheln, die aber ohne Zögern ihrer Profitgier Quadratkilometer Naturflächen opfern. Die selben "Ästheten" welche ohne das geringste Zögern überall Hochspannungsmasten in die ach so schützenswerte Landschaft "integrieren" oder potthässliche Industriearchitektur für "unverzichtbar" erklären.

Oder wie der beim "Sonnenflüsterer" verlinkte Dr. Ing. D.A. uns glauben machen möchte :
Wir kommen also zu dem überraschenden Schluss, dass wir die gesamte Fläche Deutschlands von Flensburg bis nach Berchtesgaden, von Aachen bis nach Görlitz im Abstand von durchschnittlich 7,3 km mit Windparks zubauen müssen, um ein Viertel der Stromversorgung Deutschlands mit Windkraftanlagen sicherzustellen.
um gleich darauf zu folgendem Schluss zu kommen den er als "Vernunft" ausgibt :
Keiner dieser Abstände ist in Deutschland umsetzbar: Kein vernunftbegabter Bürger würde eine solche flächendeckende Schändung unserer Landschaften dulden. Für unser Land ist das ein ökologisches Horrorszenario. Politiker, die solche Szenarien ernsthaft betrieben, würden sich ohnehin sehr bald dort wiederfinden, wo sie hingehören: Auf den harten Bänken der Opposition.
Hat er recht mit seinen Berechnungen, stimmen sein Annahmen was die "Verfügbarkeit" von Wind angeht ? Was schlägt der Herr Ingenieur dann alternativ vor ? Es würde mich nur wenig wundern, wenn der besorgte Wissenschaftler, den einen "Horror", durch den allseits bekannten Horror atomarer Endlösung verhindern möchte. :roll:

Womöglich wird das sog. "Industriezeitalter", das selbst an der vergleichbar kurzen Menschheitsgeschichte gemessen, allenfalls episodenhaft gewertet werden kann, hier und jetzt in diesem Jahrhundert enden. Es sei denn, "wir" ändern alles "nachhaltig" in Gleichklang mit der Natur. Das "Horrorszenario" von und mit dem zu leben was uns der Planet so bietet, wird so oder so eintreten. Mit der uns nachgesagten Vernunft, sollte es uns möglich sein zu erkennen was haltbar, wirklich - "nachhaltig" - ist.

"Nachhaltiges Wachstum" eines unserer geläufigen Oxymora, diese Begriffe, welche scheinbar eine sinnvolle Einheit darstellen, sind aber zutiefst kontradiktorisch. Wachstum ist (jedenfalls in der Natur) begrenzt, also niemals "dauerhaft", lange Zeit andauernd, gar das "ununterbrochen Fortlaufende".

Ehrlich und sinnvoll wäre "Begrenztes Wachstum", wobei es bemerkenswert ist, dies muss erklärt werden, ist heute keineswegs mehr selbstverständlich, Wachstum ist immer begrenzt. Das Wachstum von "Energiebedarf" hat längst jedes vernünftige Maß überschritten. Energie "wächst" nicht, sie muss mühsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln geformt werden.

Gleichgültig welche, "Generatoren" können wir nur solange bauen, wie die zur Verfügung stehende Energie reicht, bzw. es uns gelingt die einzig verlässliche Quelle, die solare Energie "nutzbar" zu machen. Ob das die laufende gegenwärtige Partie, Motto "was kostet die Welt" noch sehr lange ermöglicht, bezweifle sicher nicht nur ich.

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