Wie melden Labore ihre Testergebnisse ?

Wie erfahren dt. Behörden von SARS-CoV-2 Infizierten ?
Welche Technologien werden genutzt ?
Was wäre eigentlich "wünschenswert" ?
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Wie melden Labore ihre Testergebnisse ?

Ungelesener Beitrag von admin » 11.01.2021, 14:50

Es mag ja an den "Empfängern" der Ergebnisse liegen - womöglich finde ich das noch heraus. Besonders, welches der 412 dt. Gesundheitsämter die auf 16 Bundesländer verteilt, schon irgendwie im 21. Jahrhundert angekommen sind.

Stand Januar 2021 scheint noch immer der des späten 20. Jahrhunderts zu sein.

Man findet Kommentare wie :
CompoGroupMedikal hat geschrieben:Bis dato melden Labore positive Testergebnisse auf Papiermedien (z.B. Fax oder Brief) an die Gesundheitsämter, die diese anschließend manuell in den Meldetools des RKI erfassen. Der dadurch entstehende Medienbruch erzeugt einerseits erhebliche Verzögerungen vom Zeitpunkt der Messung im Labor bis zur Bereitstellung an die Statistikerhebung, anderseits ist dies vergleichsweise fehleranfällig.
Was ein sog. "Medienbruch" ist wird hier im WIKI "Medienbruch" näher erläutert. Kurz :
Ein Medienbruch entsteht in der Informationsverarbeitung, wenn in der Übertragungskette eines Prozesses Daten/Informationen von einem auf ein weiteres/anderes Informationsmedium übertragen werden (müssen).
Das ein solches "System" gerade bei der Bekämpfung einer Epidemie, mit schnell wechselnden "Brennpunkten" und der völligen Abhängigkeit der Handelnden von schnellen, zeitnahen und präzisen Informationen, freundlich ausgedrückt „hinderlich ist“, sollte jedem eigentlich klar sein.

Das dies besonders „ungünstig“ ist, wenn ein mit KI arbeitendes System schnelle „Modelle“ einer sich anbahnenden Situation erstellen müßte, mag ja die Vorstellungskraft mancher Menschen überfordern. Offensichtlich sind nicht nur große Teile der Bevölkerung hier betroffen, jene Entscheidungsträger in der Politik sind es definitiv ebenfalls.

Dabei wäre es gerade für den Nachweis des adäquaten Handelns überaus wichtig, die eigenen Maßnahmen durch möglichst zeitnahen Nachweis der „Evidenz“ sowohl abzusichern, als auch wo immer notwendig anzupassen.

Wenn man Immanuel Kant folgt „hat Evidenz als apodiktische eine anschauende Gewissheit“. Etwas, was jeder vernünftige Mensch in Zeiten von „Alternativen Fakten“ (also schlicht Lügen) dringend benötigt.

Eine apodiktische Aussage ist in der Logik seit Aristoteles eine Aussage, deren Wahrheitswert unstrittig ist.

Seit mehr als einem Jahr wird die Öffentlichkeit mit Zahlen „überrascht“, deren „Wahrheitsgehalt“ mindestens „fragwürdig“ ist. Für die Öffentlichkeit genügt eine „wahrheitsgemäße und zeitnahe“ Darstellung der Ereignisse. Für die Handelnden müssen viele Ereignisse in „Echtzeit“ zur Verfügung stehen und deren Wahrheitsgehalt muß auf Evidenz beruhen.

Es bleibt nicht aus, wenn Politiker anders handeln, das dies innerhalb von 83 Millionen Menschen auffällt und in jeder Hinsicht schädlich ist.

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