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Ungelesener Beitrag von admin » 14.05.2020, 16:30

Was bringen Schutzmasken ?


Quelle : Impressum Pharmazeutische Zeitung
Mund-Nasen-Schutz der Chirurgen Was bringen Schutzmasken gegen Virusinfektionen?

Der aus dem Operationssaal bekannte Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist keine klassische Atemschutzmaske, denn diese dient per Definition dem Schutz des Trägers. Der MNS hingegen soll vor allem die Verbreitung von Tröpfchen in die Umgebung durch den Träger verhindern. Er soll im Operationssaal also den Patienten schützen. Da ein MNS nicht dicht anliegt, schützt er den Tragenden nicht komplett selbst vor einer Tröpfcheninfektion. Mund und Nase des Trägers können durch die Maske aber vor Berührungen durch [die eigenen] kontaminierte Hände geschützt werden.
Im Grund täuscht also die äußerst geringe Schutzwirkung den Laien in der fatalen Annahme "nun geschützt zu sein" und vernachlässig das tatsächlich wirksame Anstandsgebot von 1,5 bis 2 m - sozusagen als "kreisförmiger Perimeter" zu jeder anderen fremden Person :roll:
Vom SARS-Virus, das dem neuen Erreger stark ähnelt, ist bekannt, dass es hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion auf kürzere Distanz übertragen wurde. Aufgrund der großen Ähnlichkeit zu dem neuen Coronavirus ist hier vom gleichen Infektionsweg auszugehen.

Schutzmasken sollen die infektiösen Tropfen abfangen. Doch Maske ist nicht gleich Maske: Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die mehr oder minder gut vor einer Virusinfektion schützen. Generell können Atemschutzmasken in Voll-, Halb- und Viertelmasken eingeteilt werden - je nachdem, welche Teile des Gesichts durch die Maske verdeckt werden. Die Vollmasken reichen über das gesamte Gesicht, Halbmasken über Mund, Nase und Kinn und lassen somit die Augenpartie frei. Die Viertelmasken bedecken nur Nase und Mund.
Der o.g. Bericht stammt vom 28.01.2020 - ist aber sachlich eine gute Dartellung um was es dabei geht - Auszug aus Seite 3 :

Untertittel : "Was bringen Schutzmasken gegen Virusinfektionen? - Keine generelle Empfehlung"
:idea: Infektionsexperten halten das Tragen von Atemschutzmasken in Deutschland derzeit für unnötig. »Persönlicher Schutz ist im Augenblick vollkommen unsinnig«, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Professor Dr. Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg, gegenüber dpa. Die Gesundheitsbehörden kümmerten sich »hervorragend«, darauf könnten sich die Bürger verlassen.
Auch er bestätigt, dass der MNS nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht ist: »Der Schutz vor einer Infektion von außen ist sehr, sehr schlecht damit«, so Salzberger. Zum Schutz vor Viren empfehlen Experten gewöhnliche Hygienemaßnahmen: regelmäßiges Händewaschen, Desinfektionsmittel und Abstand zu Erkrankten von mindestens einem Meter.
Daran hat sich sowohl technisch wie physikalisch nichts geändert. Dennoch besteht inzwischen eine "politisch induzierte" Maskenpflicht mit zum Teil recht drastischen Möglichkeit von Sanktionen :(

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2. Wichtige sonstige Informationen

Ungelesener Beitrag von admin » 26.12.2020, 16:43

NDR Aktuell Stand: 15.12.2020 10:56 Uhr :
Stoff-, OP- und FFP-Masken: Wie gut schützen sie vor Corona?

wer da "sparen möchte", legt u.U. mit Krankheit und Tod wohl eher "drauf" - schlimm genug, das die Verantwortlichen wegen des großen Mangels an diesen Mitteln (den sie zu verantworten haben) erst MNS als "unnötig" - "unwirksam" - "lächerlich" darstellten - damit das Fundament für spätere Maskenverweigerung legten, um dann den Notbehelf wie "einfache Stoffmasken, die unter Begriffen wie Alltags-, Community-, DIY-Masken" immer noch herumgeistern, statt wirksamer Schutzmasken zuließen.

Jemand, der also eine solche minimalen Schutz gewährenden MNS trägt, entgeht damit der neuen "Ordnungswidrigkeit" an Orten wo MNS Pflicht ist, das Nichtragen bzw. "falsche Tragen" eines MNS von 50 bis 250 € kosten kann. Ein Skandal, wenn man die harten Anforderungen die ansonsten an Schutzmitteln in der „Arbeitswelt“ gestellt werden, zum Vergleich heranzieht.

Am Arbeitsplatz, wo diese durchaus notwendigen Schutzmittel, eine vergleichsweise geringe Anzahl von Menschen betrifft, dem millionenfachen Gebrauch – praktisch jeder der Menschen in D im Alter zwischen 6 bis >100 Jahren – gegenübergestellt, zeigt welche unverantwortliche Lücke der Gesetzgeber damit verursacht hat.

Die permanent steigende Zahl der erkannt infizierten (Hellfeld) mag eine 5fach höheres „Dunkelfeld“ von Infizierten, die unerkannt das Virus weiterverbreiten. Wie groß darin der Anteil derer sein mag, welche einem untauglichen MNS vertraut haben und damit dennoch einer Ansteckung und damit Krankheit (COVID-19) und in inzwischen nahe an 30tausenfachem Tod mit und an COVID-19 nicht entgehen konnten, wird sicher niemals geklärt werden können.

Leider haben sich die Verantwortlichen selbst die Hände gebunden – in dieser Phase der Pandemie, einen solchen Fehler zugeben zu müssen, dürfte sehr negative Folgen für deren Glaubwürdigkeit haben. Eine Glaubwürdigkeit, die mit den an Hand aller bislang bekannten Fehler, ohnedies nur noch rudimentär sein dürfte.

Im Hinblick auf kommende Viren – oder eigentlich bereits aktuelle – durch Mutationen, welche die Übertragung „schlimmverbessern“, kann eigentlich nur eine allgemeine Vorschrift, welche im Endeffekt nur noch bestimmte und geprüfte FFP2 MNS zuläßt und dabei die voraussehbaren Einsatzorte definiert, gelöst werden.

Eine echte „Brücke“ zu dieser notwendigen Veränderungen des Schutzmittels MNS, ist mit der kürzlichen Mutation aus UK kommend, eigentlich vorhanden. Die Beschaffung dürfte inzwischen kein Problem mehr sein. Doch hier noch diese Zitat :
Mund-Nasen-Bedeckung bremst Corona-Ausbreitung

Einfache Stoffmasken, die unter Begriffen wie Alltags-, Community-, DIY- oder Behelfs-Masken genutzt werden, bieten je nach Ausführung nur einen geringen Schutz. Fest gewebte Stoffe sind besser geeignet als leicht gewebte.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte weist darauf hin, dass sich Träger solcher Masken nicht darauf verlassen können, "dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen".

Dennoch erklärt die Behörde, dass Stoffmasken einen Beitrag leisten können, um die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren. Sie reduzierten "die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten". Außerdem verhindert sie, dass sich der Träger unbewusst mit schmutzigen Händen an Mund oder Nase fasst. :(


Ein schwacher Trost – dieses „bremsen“ – viele Menschen gehen leider vom „Verhindern der Ansteckung“ aus, was allenfalls mit korrekt getragenen FFP Masken (ohne Ausatemventil !) überhaupt möglich ist.
Atemschutzmasken, die auch partikelfiltrierende Halbmasken oder Feinstaubmasken genannt werden, haben eine deutlich weitreichendere Wirkung. Sie schützen den Träger vor Aerosolen, Rauch und Feinstaub in der Atemluft, wenn die Ränder dicht am Gesicht anliegen.

Eine europaweite Norm (EN 149) regelt die Qualität dieser Masken. Drei Schutzklassen definieren das Rückhaltevermögen: FFP1, FFP2 und FFP3. Dabei steht FFP für "Filtering Face Piece". Zum Schutz vor dem Coronavirus sind mindestens Masken der Klasse FFP2 notwendig, besser sind Masken der Klasse FFP3.
Das man nun angesichts eines exponentiellen Wachstums in allen 16 Bundesländern, diesen wirksameren Maskentyp an die besonders gefährdeten Menschen ab +70 ausgibt und dessen Nutzung (endlich) in Pflegeeinrichtungen explizit vorschreibt, ist ein erstes Einlenken gegenüber der vorherigen Versäumnisse. :!:

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