Die Zweifler wie immer ganz vorn dabei...

CO2 -neutraler Treibstoff aus Luft mit solarer Prozesswärme (1.500°C) - ählich dem Solarwärmekraftwerk
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Die Zweifler wie immer ganz vorn dabei...

Beitrag von admin » 06.12.2019, 18:59

Die Zweifler wie immer ganz vorn dabei...

Kaum ist es gelungen pure Physik genial zur Anwendung zu bringen, melden sich die "üblichen Zweifler" zu Wort. Die Argumentation läuft immer nach dem gleichen Muster ab.

Die immer wiederkehrende Frage nach dem "Erntefaktor" zeigt wie wenig diese Zweifler das Prinzip tatsächlich verstanden haben. Dabei ist es sehr einfach zu verstehen warum sich diese Frage nur dann stellen würde, wenn "Bau, Betrieb und Abbau" einer solchen Anlage die selbe bzw. gar eine größere Energiemenge hätte, der Erntefaktor [EF] also kleiner 1 sein würde.

Erstaunlich auch, bei allen Kraftwerksmodellen die fossile Brennstoffe zu ihrem Betrieb benötigen, ist das ohnedies der Fall. Dort ist das Ergebnis stets <1 Das wird gerne (auch bei div. Darstellungen in WIKIPEDIA) "geschickt" herausgehalten. Meist wird lediglich angegeben, in welcher Zeit sich die für "Bau, Betrieb (mir Glück auch für) den Abbau" notwendige Energie durch ein solches Kraftwerk "energetisch amortisieren" wird. Was allerdings ohne permanente Zugabe von Energie aus Brennstoffen, leider eine "fette schwarze Null" wäre.

Für ganz Begriffsstutzige - Ein wunderbar durchkonstruiertes Dampfschiff fährt ungefähr wieweit, wenn der Kohlebunker leer ist ? - Ein Segelschiff ohne Wind, dümpelt ebenfalls so vor sich hin - doch nach der Flaute muss kein Wind "gebunkert" werden und Kosten für den Wind entstehen auch nicht... :o

Bei allen "Vorrichtungen" die für ihren Wandlungsprozess (Energie lässt sich ja bekanntlich nicht erzeugen, sondern nur "wandeln") auf die unterschiedlichen Formen solarer Energie "zugreifen", könnte man zur Verschleierung selbstverständlich auch diese solare Energie "gegenrechnen". Da allerdings jedwede solare Energie ungefragt und nach menschlichem Ermessen sowohl unendlich und auch "geldtechnisch" kostenlos zur Verfügung steht, darf man in die Formel "KEA" (Kumulierter Energieaufwand) getrost eine Null einsetzen.

W ist die gesamte "gesamte während seiner Lebensdauer bereitgestellte Energie" - eigentlich ausschließlich der Exergieanteil - die sich aus der Energie für "Bau, Betrieb und Abbau" PLUS der Brennstoff-Bereitstellung ergibt. Hier ist selbstverständlich der gesamte erforderliche Energieaufwand (also Exergie plus Anergie) anzurechnen.

Die einfache Formel : EF = W / KEA

Nun kann jeder der halbwegs abstrakt denken kann sich vorstellen was dem "KEA" zuordenbar ist. Auf dem Weg dahin gibt es zahlreiche Methoden, Aufwand der zwangsläufig entsteht "mal ebenso untern Tisch fallen zu lassen". Einige Bereiche (wie z.B. der "Eigenbedarf" durch Pumpen, Übertragungsverluste) lassen sich einfacher in den KEA einrechnen. Andere wie Energieaufwand der je nach Fördermethode oder "Höffigkeit" (erdölhöffig, erzhöffig, windhöffig usw.) Transportmethoden, Transportstrecken durchaus unterschiedliche Grundbelastungen hervorrufen, können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Womöglich hilft ein Bildchen weiter :
Erntefaktor.jpg

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