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Ungelesener Beitrag von admin » 09.10.2019, 19:21

(Stand 2015)
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit ! - Auch Rentnertage haben nur 24h :o

Grafik "PtG als Baustein einer integrierten Energiewende"

Aber der Versuch Anlagen welche "synthetisches Gas" über den "Umweg" Strom aus PV und wohl öfter vorkommend, aus WKA aufzulisten. Da "dena" bereits eine "interaktive D-Karte" bereithält, werde ich zunächst die dort verzeichneten Anlagen hier "abbilden".

Die dort vorgefundenen Aussagen über eine Anlage habe ich nach meinen Vorstellungen abgeändert bzw. erweitert. Besonders "schwammig" finde ich den Punkt 3. "Einweihung" mir wäre lieber gewesen den Tag der offiziellen "Inbetriebsetzung" eintragen zu können. "Einweihung" mag ja aus "politischen Gründen" durchaus vom Tag der "Inbetriebsetzung" abweichen :roll:

So bereits vorhanden, enthält jeder Eintrag mindestens einen Link zur Projektbeschreibung der "Interaktiven Projektkarte dena". Projektlinks sind soweit bekannt im Bereich unter der Datenbox zu finden.

Die bisherige "Ausbeute" ist vergleichsweise bescheiden. Erst 4 Anlagen nutzen el. Energie im einstelligen Megawattbereich. Nur eine einzige Anlage "Audi e-gas Projekt 6.000 kW" nähert sich ernsthaft dem zweistelligen Bereich. Alle anderen Anlagen sind entweder noch in Bau oder haben Forschungs- oder Demonstrationscharakter. So wird das nix mit dem "Ersatz der Primärenergie" :roll:

Mit dem in "phpBB" vorhandenen Formatierungsbefehlen ist eine Darstellung wie man sie von gängigen Textverarbeitungen her kennt etwas "problematisch". So könnte es sein, dass ich später diese Box durch eine grafische Darstellung ersetzen werde.

Wie schon oben geschrieben - dieser Beitrag entstand im Januar 2015 :idea:

Inzwischen gibt es von dena "Deutsche Energie-Agentur eine sog. "Projektkarte" mit total 58 Ergebnissen (Stand 2019.10.27)

Quelle : dena "Projektkarte" (

Es gibt dort zwei Formen der Darstellung kombiniert mit einem Filtersystem welches 4 unterschiedliche Einstellungen erlaubt :

Karte - funktioniert (bei mir) leider nicht - keine Filterkombination erzeugt eine Karte !

Liste hier lasen sich über die unterschiedlichen Filter "Kategorien" - die Technologie - Projektverantwortlichen und der - Status - der gefundene Projekte abfragen.

Besonders interessant fand ich die Kategorie "Produktion" - "alle Technologien - alle Verantwortlichen - alle Status"

Hier gibt es bislang nur ein Ergebnis :
dena hat geschrieben:Windgas Haurup

Mit dem Projekt Windgas Haurup möchte die Energie des Nordens überschüssigen Windstrom mit Hilfe der Power-to-Gas-Technologie speicherbar machen. Frei nach dem Motto „Nutzen statt Abregeln“ soll überschüssiger Windstrom in Schleswig-Holstein mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und als Windgas ins Gasnetz eingespeist werden. Das Projekt ist Teil des Programms „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0), in dessen Rahmen Technologien mit besonderem Nutzen für die Energiewende in der Praxis erprobt werden.

Verantwortliche Greenpeace Energy eG, Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, H-TEC SYSTEMS, NEW 4.0

Status : in Planung

Kategorien : Produktion

Technologien : Wasserstoffeinspeisung in das Gasnetz


MEHR LESEN (ausführliche Beschreibung)

GEO-Location : Haurup
Weitere Info : Quelle : "Windgas HAURUP"
Aus dem dortigen "Zeitplan" wird erkennbar " :
2019 / 2020 - Bau der Einspeiseanlage und des Elektrolyseurs
Ende 2020 - Inbetriebnahme / Start der Einspeisung

Immerhin hat am 24.01.2019 die "Unterzeichnung des Elektrolyse-Kaufvertrages" stattgefunden.

Angesichts der geplanten Abschaltungen, sowohl der fossilen, als auch der atomaren Kraftwerke, erscheinen mir die die gesamten bisherigen "Aktivitäten" (wenn man das überhaupt so bezeichnen mag) wenig ambitioniert...

Die Gründe, warum "Energie" die ja nicht nur als el. Strom benötigt wird, sondern auch in "speicherbare Formen" gewandelt werden muss, nur so "zögerlich" (auch das ist bereits eine Übertreibung) angegangen wird, sind mir nicht bekannt. Allerdings auch sehr unverständlich ...
UBA hat geschrieben:Importabhängigkeit verringern
Importiert werden vor allem die Energieträger Mineralöl, Gas, Steinkohle und Uran.

Uran zur Kernenergienutzung wird zu 100 % eingeführt,

ebenso wird Mineralöl vollständig aus dem Ausland bezogen (siehe Tab. „Primärenergieimporte und Versorgungssicherheit“).

Auch Erdgas wird zum größten Teil importiert.

Die inländische Produktion von Steinkohle wurde 2018 beendet.

In den kommenden Jahren wird Deutschland nicht nur bei den Energieträgern Uran und Steinkohle, sondern auch bei Erdöl und Erdgas vollständig auf Importe angewiesen sein.

Um die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern, sollten erneuerbare Energien weiter ausgebaut (siehe dazu die Studie „Gesamtwirtschaftliche Effekte energie- und klimapolitischer Maßnahmen“) und Lieferländer und Transportstrukturen diversifiziert werden.

Auch das Einsparen von Energie hilft, genügend Energieträger verfügbar zu halten.
Bemerkung - EE sind per se "sparsam" - wer die gesamte "Kette" selbst zu verantworten hat, wird sich am notwendigen orientieren.

Wer dagegen fossile "Brennstoffe" zu sog. "Marktpreisen" einkauft, handelt bis dato keineswegs "preisbewusst". Zuviele der "versteckten Kosten" sind beim "Einkaufspreis" unsichtbar, aber durchaus vorhanden. Über Steuern und Sozialkosten werden alle fossilen Brennstoffe sehr stark von der betroffenen Volkswirtschaft "zwangssubventioniert".

Besonders - ja geradezu gigantisch - sind die Folgekosten.

Hier eine UBA-Darstellung (Stand 2017) : "Primärenergieimporte und Versorgungssicherheit"

"Kostenlos" ist die Primärenergie die Deutschland jährlich für Öl-, Gas- und Kohleimporte importieren muss, nun leider nicht :
Quelle hat geschrieben:Im Jahr 2012 hat Deutschland nach Zahlen des Bafa die Rekordsumme von 93,5 Mrd. € für den Import von Öl, Gas und Steinkohle ausgegeben – netto, d.h. unter Berücksichtigung der (geringen) Export-Mengen dieser Energieträger.

Den Hauptanteil an dieser Summe hatten Ölimporte (Rohöl und Ölprodukte) mit 68 Mrd. € vor Erdgas (23 Mrd. €) und Steinkohle (2,5 Mrd. €). Damit entsprechen die Nettoimporte 2012 einem Kapitalabfluss von 3,5 % des Bruttoinlandprodukts (BIP). Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 1,6 % des BIP, die die deutsche Volkswirtschaft aufbringen musste, um konventionelle Energieträger zu importieren. Der November 2012 war der bislang teuerste Einzelmonat der deutschen Nachkriegsgeschichte mit 8,5 Mrd. € Nettoimportkosten.

Umgerechnet auf die Bevölkerung lagen die Pro-Kopf-Ausgaben für die fossilen Energieimporte im Jahr 2012 bei 1.165 €. Vor 10 Jahren waren es noch lediglich 404 €. Diese Zahlen müssten bei der Diskussion über die Energiewende mit auf die Rechnung gesetzt werden.
dto. hat geschrieben:Kumuliert ergibt sich für die Jahre 2000-2012 ein Betrag von 742 Mrd. €, die Prognose für die Jahre 2013-2030 liegt bei insgesamt 2.300 Mrd. €, die für fossile Energieimporte (Öl, Gas, Kohle) ausgegeben werden müssen, bis 2040 bei insgesamt 4.450 Mrd. €.
Was könnte der deutsche Binnenmarkt mit inzwischen sicherlich mehr als 1.165 € "pro Kopf" (Greise und Kleinstkinder inklusive) alles bewirken.

Klar, erfordern Veränderungen zunächst erhebliche Investitionen. Nur "einfach weiter so" ist unterm Strich nicht nur teurer, inzwischen ist auch klar, welche weltweite Veränderungen das irre Verbrennen von gigantischen Mengen fossiler Brennstoffe bewirkt und das sind weitere erhebliche Folgekosten, die da sichtbar werden... :shock:

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Ungelesener Beitrag von admin » 27.10.2019, 18:05

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