Energy Return on Energy Invested „EROEI“

Was zum vielen Beiträgen passt, aber im einzelnen Beitrag nahezu unauffindbar wird...
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Energy Return on Energy Invested „EROEI“

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 14:39

"EROEI" = "Energieerntefaktor"

Kein „Geschäft“ ohne Gegenleistung ! Gegenleistung = Investition . In Zeiten wo absolut alles von „Geld regiert wird“ versteht jeder erst mal eine oder mehrere Geldsummen.

Nun das wäre vollkommen in Ordnung, wenn, ja wenn „Geld“ problemlos ein exaktes „Tauschmittel“ zu realen Objekten wäre.

Folgt man diesem „Holzweg“, müssten wenigstens 10 Planeten vom Typ „Terra“ existieren.

Nun das ist eine total andere Story. Mir fehlen die notwendigen Kenntnisse diese zuverlässig zu erklären. Doch wer wissen möchte welche Investitionen beim „EROEI“ notwendig sind, ist keineswegs auf den tatsächlichen oder den „vermutlichen“ Geldwert einer Sache angewiesen. Ganz im Gegenteil – Geld – hier „Fiat-Geld“ ist ohne jede natürliche Begrenzung und kann Vorgänge in einem sehr endlichen, realen System keinesfalls zuverlässig abbilden.

In Anlehnung an „Fiat lux“ (lat. es werde Licht - „aus Schöpfungsgeschichte 1. Tag“) bezeichnet „Fiat Geld“ den Vorgang nachdem Geld ohne die Bindung an Gold oder andere real existierende „Werte“ in beliebigen Quantitäten „geschaffen“ werden kann – nicht von einem metaphysischen „Schöpfergott“, nein von profanen irdischen Institutionen (Banken, Staaten usw.). Geld ist längst kein Maßstab für real existierende Dinge mehr.

Wer immer noch Zweifel an der "Natur des Geldes" hat, kann gern mal eine beliebig große Basissumme benennen. Diese Summe einfach mal bei der Sparkasse Deiner Wahl einzahlen, einen Prozentsatz vereinbaren mit dem die Einlagen permanent verzinst werden sollen - wichtig ! - ohne zeitliche Begrenzung ! und schon kann man den mathematischen "runaway" mit sehr einfachen Mitteln nachweisen.

Großzügig lege ich 10.000 € "auf´s Sparbuch" zum Zinssatz von 3,5%/a (ja, ja ich weiß das gibt es nichtmehr - warum wird womöglich einigen sofort dämmern). Wann wird sich diese Einlage verdoppeln (keinerlei Entnahmen ! und Gebüren außen vor !) Von Professor Emeritus, Physiks Albert Allen Bartlett - kurz Al Bartlett (seit September 1969 über 1700 Vorträge über Arithmetik, Bevölkerung und Energie leider am 07.09.2013 verstorben) lernte ich die einfache Formel (die bei genauerem Hinsehen natürlich auf sehr komplexen mathematischen Zusammenhängen beruht)
"The greatest shortcoming of the human race is our inability to understand the exponential function." -
Prof. Al Bartlett
"Nimm 70 und teile durch den gg. Prozentsatz um die Zeit bis zur nächsten Verdoppelung zu erhalten"

Das müsste jeder mit minimalen Rechenkünsten problemlos hinbekommen - aus dem Anfangskapital 10.000 € wir in 70 / 3,5 = 20 Jahren 20.000 €

Würde sich niemand um das "Sparbuch" kümmern, geht es lustig so weiter nach weiteren 20 Jahren verdoppelt sich das Kapital auf nunmehr 40.000 € und in 60 Jahren - also 2079 sind es dann schon 80.000 €. Wenn keiner diesen Prozess stoppt, wird sich sehr bald die aufgelaufene Summe schon mal in "bar" nicht mehr auszahlen lassen. Wer sich schon mal mit den "binären Zahlensystem" näher befasst hat, kennt das schon als 2x ..... 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, usw.

Das dumme an dieser "wunderbaren Geldvermehrung" durch "Zinseszins" ist, :idea: mit der steigenden Geldmenge sinkt leider dessen Wert aka "Kaufkraft". Würde man also Geld und reale Welt gleichsetzen wollen, müssten immer mehr Welten dazukommen um mit der Geldmenge gleichauf zu bleiben.

Das dies nicht so funktioniert, dürfte eigentlich jedem klar sein "der noch all seine Tassen im Oberstübchen hat". Doch daran gibt es berechtigte Zweifel das dies noch sehr viele Menschen sind. Woher ich das wissen will ? Nun ja :
BILD.de hat geschrieben:18.09.2019 - 16:13 Uhr
Die Menschen in Deutschland sparen wie die Weltmeister. Gegen den weltweiten Trend haben sie damit im vergangenen Jahr ihr Geldvermögen in der Summe gesteigert – trotz Zinsflaute und Kursverlusten an den Aktienmärkten.

„Die Deutschen sparen mit Macht gegen die Dürre bei Zinsen und Kapitalerträgen an“, sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise am Mittwoch in Frankfurt bei der Vorstellung des „Global Wealth Reports“.
Durch die Niedrigzinsen haben die Deutschen trotzdem Geld verloren.

Im Jahr 2018 waren es rund 40 Milliarden Euro. Seit der Finanzkrise 2008 und dem Beginn der Niedrigzinsen summieren sich die Verluste laut Allianz sogar auf 120 Milliarden Euro.

Der Staat dagegen hat profitiert und 180 Milliarden Euro durch Zinsen eingenommen.
Wirklich schrecklich, wenn also jemand diesen "€uro-runaway" wenn nicht stoppt, dann wenigstens verlangsamt.

Geht es doch hier nicht um 10.000 € Basiskapital, sonder um ein hohes Vielfaches ! Zinsen die nicht wenigsten durch rechtzeitige Investition "in Sachwerte getauscht werden", sind nichts als "Inflationsbeschleuniger". Mit jeder Massenverdoppelung geht die Kaufkraft entsprechend zurück. Was nützen dann die vielen Nullen auf dem Konto ? Mathematisch ist dieser Verlauf "exponentiell". Wozu Mensch über keinerlei "natürliche" Beziehung verfügt.
Das Adjektiv exponentiell stammt aus dem Bereich der Mathematik und beschreibt eine prozentuale (nicht feste) Zunahme oder Abnahme eines Wertes pro Zeiteinheit. ... Das Gegenwort zu exponentiell ist linear, was so viel wie „gleichbleibend“ bedeutet.
Letzteres, also "gleichbleibend" ist schon "eher unser Ding"

Was leider noch nicht wirklich und offensichtlich verstanden wird, Geld ist eine geniale menschliche Erfindung. Leider existiert (im materiellen Sinn) kein Geld - es ist lediglich ein Mythos. Es "existiert" ausschließlich in unserer kollektiven Vorstellungswelt und ist keinerlei physikalischen Gesetzen unterworfen. Doch Geld ist also ein System gegenseitigen Vertrauens, aber nicht nur irgendeines: Es ist das universellste und effizienteste System des gegenseitigen Vertrauens, das je erfunden wurde.

Da kommt keine Religion heran - ein weiterer Mythos der nur in unserer kollektiven Vorstellungswelt "existiert".

2006 betrug die Welt-Geld-Gesamtsumme ca. 60.000.000.000.000 $ (60 Billionen), "greifbar - scheinbar existent - waren Münzen und Banknoten im Wert von weniger als 6.000.000.000.000 $. Über 90 Prozent des gesamten Geldes – mehr als 50 Billionen $ existieren nur "als unsere Konten" in Computern - eigentlich nur in unserer Vorstellung :shock: Unsere "intersubjektiven Wirklichkeit" ist mit diesen Mythen nahezu unlösbar verbunden.

Weil es womöglich "zu teuer sein könnte" (in GELD gemessen !) riskieren "wir" gern auch mal den Untergang unseres Spezies, den wir selbst als Homo sapiens (lateinisch „vernünftiger Mensch“) bezeichnen.

sapiens = verständig, vernünftig, klug, weise, einsichtsvoll - welch fatale Selbstüberschätzung :roll:

Womit klar ist, ich werde keine Überlegungen anstellen „was das Ganze“ wohl kosten möge.... ;)

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Erntefaktor & Energetische Amortisationszeit 1

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 15:58

Um zu verschleiern – selbstverständlich ohne jede „böse Absicht“ - belieben die „Feinde“ EE gern die „üblichen Generatoren“ (also hauptsächlich Wärmekraftwerke - thermische Kraftwerke) mit denen die aus sog. „erneuerbaren Energien“ gespeist werden zu vergleichen.

In „geschickter Weise“ werden Angaben über den Zeitraum der notwendig ist, um eine komplette Kraftwerksanlage „energetisch zu amortisieren“ untereinander verglichen. Ergebnis, konventionelle Generatoren schaffen das in sehr kurzer Zeit - „unkonventionelle“ - also in der Hauptsache PV – schneidet da deutlich schlechter ab. Immer noch hält sich das Märchen, eine PV könne „niemals“ die Energie produzieren, welche in ihre Erbauung „investiert“ wurde.

Gern werden da wegen des „günstigeren Effekts“ sehr moderne konventionelle Kraftwerke mit bereits veralteten Werten aus der Anfangszeit der PV-Produktion verglichen. In der Hoffnung der „Laie“ merkt das nicht. Eine leider sehr begründete Hoffnung. Aber nicht desto weniger falsch und bewusst irreführend.

Doch auch der „blutige Laie“ wird begreifen, ein LKW der nur zum Zweck Transporte durchzuführen gebaut wurde, kann bei all dem hohen Aufwand zu seiner Produktion, eher keine „Leistung“ erbringen, wenn nix im Tank ist :o


Genau das trifft auf jedes Kraftwerk zu. Ohne „Betriebsstoff“ keine Leistung. Daher kann die Energiemenge welche zunächst zum Bau notwendig war, nicht ohne die Energiemenge welche im Betrieb „gewandelt“ wird, betrachtet werden. Schlimmer noch, dieser „Wandel“ ist stets „verlustbehaftet“ ! Lediglich wieviel nicht „nutzbar“, also nicht als elektr. Energie „hinten raus kommt“. Da gibt es keine Ausnahmen. Völlig gleichgültig ob nun „konventionell“ oder „unkonventionell“. Doch da gibt es einen „klitzekleinen Unterschied“.

Was „kostet“ die Energie ? In Geld ? Aber, aber ! Eher doch die Frage, wie schwierig ist es (energetisch) den notwendigen „Nachschub“ zu beschaffen ? Ist „genug davon da“ ? Da, wo „es“ herkommt … Was passiert wenn die Quelle versiegt ? Wann wird das sein ? Ist das überhaupt möglich ?

Auch nicht unwichtig, wie hoch ist die „Energiedichte“ ? Kann überhaupt die eine Quelle die Andere „ersetzen“. Nicht unwichtig - HIER gibt es eine Tabelle Ginge es nur danach, wäre alles besser als banales Sonnenlicht. Oder eben was Sonne „so bewegt“

Dumm nur „alles besser“ ist meist nichts als gesammelte Sonnenenergie – sehr komprimiert, aber leider sehr, sehr „endlich“.

Wer zum „Betrieb“ seiner Generatoren etwas verbrauchen (meist verbrennen) muss, hat stets einen „Erntefaktor“ ≤1 (kleiner Eins).

Sonne und deren Wirkung ergibt zuverlässig Erntefaktoren ≥1 (größer Eins). Da muss nix ausgegraben, nix muß ge- bzw. gefördet werden und Kosten sind nichts physikalisches - so kostet Sonne auch nix. Selbst das die Sonne nicht ganzjährig und ganztägig scheint, hat noch nie einen Landwirt daran gehindert seine Felder zu bestellen.

Sonne gibt es mindesten noch ca. 6 Milliarden Jahre. Nur „ein klein wenig“ umstellen müssen wir praktisch alles. Sollte die Sonne wider erwarten früher ausfallen, sind wir ohnedies am Arsch... :shock:

Doch ist das wirklich so „ungewöhnlich“ ? Wer sich über die ach so „volatile“ Sonne–, Windenergie erregt, vergisst dabei völlig, alles was wir sonst unternehmen, hängt von der Sonne ab. Selbst Regen ist eine Wirkung der Sonne. Mit mehr oder wenige Aufwand haben sich alle darauf eingestellt – und bei den letzten paar Prozent soll das nicht gelingen ? OK den gesamten Primärenergiebedarf zu ersetzen dürfte mehr als „abendfüllend“ sein. Da „wir“ uns bereits mit dem vergleichsweise kleinen Anteil der benötigten elektr. Energie sehr „schwertun“, ist diese Aufgabe dennoch auf mittlere Sicht eher unausweichlich...

Schreibt Yuval Noah Hararie in "Eine kurze Geschichte der Menschheit" zusammenfassend :
Die in den fossilen Brennstoffvorkommen der Erde gespeicherte Energiemenge ist winzig im Vergleich zu der Energie, die die Sonne jeden Tag kostenlos ins All schleudert.

Davon kommt zwar nur ein Bruchteil auf der Erde an, doch unser Planet erhält immer noch Jahr für Jahr Zuwendungen in Höhe von 3.766.800 Exajoule Sonnenenergie (ein Exajoule ist eine Energieeinheit. Ein Joule entspricht der Energie, die Sie aufwenden müssen, um einen Apfel einen Meter hoch zu heben.

Ein Exajoule sind Milliarden Milliarden Joule – das sind eine Menge Äpfel :mrgreen:

Von dieser gewaltigen Energiemenge fangen sämtliche Pflanzen unseres Planeten mit ihrem Prozess der Photosynthese lediglich 3.000 Exajoule ein. [nachgerechnet sind das : 0,07964 %]

Wir Menschen verbrauchen zur Zeit pro Jahr sogar nur 500 Exajoule – so viel, wie die Sonne in anderthalb Stunden auf die Erde schickt.[nachgerechnet sind das : 0,01327%]
Für "unsere Aufgabe" nachdem "wir" die in Millionen Jahren angesammelten fossilen "Brennstoffe" schon mal weitgehend in weniger als 300 Jahre einfach mal verbrannt haben - dümmer geht ja immer - stehen als Grundmaterial "Silicium" - übrigens das zweithäufigste chemische Element, das in der Erdkruste vorkommt - zu unserer Verfügung. Hochreines Silicium herzustellen ist zwar sehr energieaufwendig, aber das können daraus hergestellte heutige "Solarzellen" innerhalb von 1,5 bis max. 5 Jahren durch damit generierter el. Energie kompensieren.

Immer diese exotischen Maße "Exajoule" - wer überhaupt etwas davon versteht, möchte das in kWh oder wenn das weil vergleichsweise "klein" dann doch lieber in Terawattstunden [TWh] wissen. OK 500 Exajoule [EJ] = 138.888,889 Terawattstunden [TWh] oder wem das noch zu "groß" erscheint, dann eben in Petawattstunden [PWh] = 138,889 PWh/a.

Wem das nicht als Info genügt, sollte sich das WIKI Weltenergiebedarf mal näher ansehen - hier ein Auszug :
Der Weltenergiebedarf ist die Menge an Primärenergie, die weltweit im Jahr benötigt wird. 2014 lag der Weltprimärenergiebedarf bei 574 Millionen Terajoule (574 EJ, 13.699 Megatonnen Öleinheiten).

Darunter befand sich eine Stromerzeugung von 21.963 TWh. Bei der Nutzung dieser Energie wurden ca. 32,4 Mrd. Tonnen Kohlenstoffdioxid freigesetzt.

Im Jahr 2010 lag der Weltenergiebedarf bei 505 EJ/a (Exajoule je Jahr, 1 EJ = 1018 Joule) oder etwa 140 PWh/a (Petawattstunden je Jahr, 1 PWh = 1015 Wh).[2] Der Weltbedarf an elektrischer Energie macht rund 17 % davon aus.[3] 505 EJ pro Jahr entsprechen einer mittleren Gesamtleistung von etwa 16,0 TW (1 TW = 1012 W) mit einem Anteil von 2,7 TW an elektrischer Energie.
Jetzt noch umdenken - wer nix mehr verbrennen "darf" fährt mit dem Generieren der "Edelenergie" el. Strom am allerbesten. Kann diese doch recht problemlos in jede andere Form gewandelt werden...

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Erntefaktor & Energetische Amortisationszeit 2

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 16:40

Meine Quelle für „Erntefaktor & Energetische Amortisationszeit“ ist die WEB-Seite von Volker Quaschning wem das nicht genügt, wird über Google mehr erfahren.

Die ganze Darstellung z.B. „energetische Amortisationszeit (engl. pay-back time)“ zeigt, heutige Menschen sehen in erster Linie „was es kostet“ und meinen Geld damit. Nicht so dieser Autor ! Er nennt Zahlen und Fakten und seine Quellen und „pay-back time“ ist realitätsnah nicht wirklich am Geld orientiert – auch wenn das zunächst so klingen mag.

Die dort genannten Zahlen sind teilweise veraltet und zeigen eine Situation wie sie inzwischen technologisch längst überwunden ist. Dennoch werde ich „um auf der sicheren Seite zu bleiben“ die Maximalwerte „Energieaufwand“ für PV „kWh pro kWp“ in seiner

Tabelle (Ito et al. 2010) nutzen :

mon-Si ….: 13.280 kWh / kWp

poly-Si …..: 8.500 kWh / kWp

a-Si/µ-Si.. : 8.940 kWh / kWp („amorph“)

CIS/CIGS..: 4.870 kWh / kWp (Kim, Fthenakis 2011)

Dazu nun die „Gewählte realistische Amortisationszeit in Monaten“ (in D) :

mon-Si ….: 40 ( 3 Jahre + 4 Monate)

poly-Si ….: 30 ( 2 Jahre + 6 Monate)

amorph .. : 28 ( 2 Jahre + 4 Monate)

CIS …..... : 17 ( 1 Jahr + 5 Monate)

Daraus ergibt sich der Erntefaktor für PV- Anlagen (in D) :

mon-Si ….: 7,5

poly-Si ….: 10

amorph .. : 11

CIS …..... : 17

Die Frage "Wie viel Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage in Deutschland durchschnittlich ?" hängt überall in der Welt von mehreren Faktoren ab.
  • optimale Ausrichtung der Solar-Module zur Sonne (jahreszeitlich unterschiedlich)
  • die Sonnenscheindauer
  • der geografische Standort der Anlage
  • eventueller Grad der Verschattung der Solar-Module
  • dem Zustand der Solar-Module (Verschmutzungsgrad)
Für eine "grobe Fausformel" genügt es von 800 bis 1.000 kWh je 1 kWp installierte Leistung auszugehen. Wer präziser wissen möchte was "seine" Anlage zu leisten vermag, muss genaue Werte zu seinem geografischen Standort kennen und den Winkel der Modulausrichtung ebenfalls exakt bestimmen.

Für meine PV habe ich die "grobe Faustformel genutzt. Über diese Grafik zum Beitrag lässt sich eine etwas präzisere Schätzung erstellen...

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Erntefaktor & Energetische Amortisationszeit 3

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 22:29

Nun das war es schon ?

Leider nein – da ist noch ein wichtiger Aspekt nicht berücksichtigt ! Leider ist der Ausgangspunkt nicht – noch nicht – für die Herstellung jedes kWp keine „Erneuerbare Quelle“ vorhanden. Soweit elektrische Energie benötigt wird, muss diese noch für einen größeren Zeitraum mit Hilfe von konventionellen Generatoren produziert werden !

Überall wo Transport, thermische Energie in Massen, mechanische Energie über Treibstoffe (Benzin, Diesel usw.) stattfindet bzw. benötigt wird, ändert sich für ein sehr lange Zeit absolut nichts !

Das führt zu der Erkenntnis, für die höchst notwendige Veränderung bleibt nur noch ein vergleichbar „enger Zeitrahmen“. Leider werden die EE ab dem Zeitpunkt „X“ in der Zukunft liegend, nicht alles was wiederum zur Produktion neuer Generatoren benötigt wird „erbrüten“ können. Ohne den Ersatz bisheriger fossiler Energieträger, werden auch dann weiter sehr endliche Ressourcen verbraucht – unwiederbringlich verbraucht !

Das „Richtmaß“ kann also nicht allein die benötigte Elektrische Energie sein – nein, dieses ist der weit größere komplette „Primärenergiebedarf“ der gesamten Welt. Unnötig zu bemerken, die kann nur mit allergrößten Anstrengungen ALLER Beteiligten geschehen. Wie „realistisch“ eine solche Forderung gegenwärtig ist, wird jeder der sich im Umfeld der EE „bewegt“ mindestens ahnen. Ohne jegliche Hoffnung aufgeben zu wollen, fällt es mir dennoch schwer zu glauben, dies wäre überhaupt möglich – schlimmer noch, in einem sich kontinuierlich verkleinerndem „Zeitfenster“ möglich.

Allein die Tatsache, für jedes kWp müssen (soweit es sich dabei „nur“ um elektr. Energie handelt, unter sehr günstigen Voraussetzungen 3 bis 4 mal mehr aus fossilen Quellen stammende Energie aufgewendet werden. Mit sinkender Tendenz, wenn, ja wenn der Ausbau EE in großen Quantitäten erfolgt. Dafür gibt es gegenwärtig kaum „glaubwürdigen“ Anlass zur Hoffnung. Wenn ich hier auch hauptsächlich PV als Beispiel angeführt habe, „Ausbau EE“ schließt selbstverständlich alles ein. Jede nur erdenkliche Form der Energiegewinnung ohne dabei weiter auf „Nicht Erneuerbare Quellen“ zurückzugreifen soweit es es nicht für die „energetische Finanzierung“ unausweichlich notwendig sein wird.

Ich wiederhole mich absichtlich – leider fehlt dann immer noch der gesamte energetische Anteil der für Transport, Schmelzprozesse und dergleichen bei derzeitiger Technologie und Organisation „selbstverständlich“ weiter anfällt.

Das allgemeine Unwissen bzw. die geradezu kriminelle Arroganz dies nicht zu erkennen bzw. zu ignorieren, lässt nur wenig Raum für Optimismus. Nahezu die komplette Politik, die Wirtschaft, der Handel – alle die „Sofortmaßnahmen“ ergreifen müssten, leugnen penetrant die doch bei näherer Betrachtung so offensichtlichen Zusammenhänge.

Hilflose Beteuerungen wie „man müsse EE bezahlbar“ machen, zeigen hoffentlich nicht nur mir, ganz offensichtlich will niemand den „wahren Preis“ jetzt zur Kenntnis nehmen.

Inzwischen (die vorausgegangenen Beiträge entstanden Anfang 2014 und wurden hier nur geringfügig angepasst) weisen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum verhängnisvollen Anstieg des atmosphärischen CO2 Gehalts auf geradezu katastrophale weltweite Entwicklungen hin.

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Exergie & Anergie – was ist das ?

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 22:36

Nun, wie gewöhnlich hilft da ein Zitat aus WIKIPEDIA zur Begriffsbestimmung weiter :
[b]WIKI Exergie[/b] hat geschrieben:Exergie bezeichnet den Teil der Gesamtenergie eines Systems, der Arbeit verrichten kann, wenn dieses in das thermodynamische (thermische, mechanische und chemische) Gleichgewicht mit seiner Umgebung gebracht wird.

Exergie ist ein Potential zwischen mindestens zwei Zuständen, wobei einer davon meist der Umgebungszustand ist.

Die Exergie ist im Gegensatz zur Energie keine Erhaltungsgröße, d. h. im Gegensatz zur Energie kann Exergie vernichtet werden. Gemeinsam mit dem Begriff der Anergie lassen sich damit die beiden Hauptsätze der Thermodynamik beschreiben:

1. Hauptsatz der Thermodynamik (Energiesatz)
In einem abgeschlossenen System bleibt bei reversiblen und irreversiblen Prozessen die Summe aus Exergie und Anergie konstant.

2. Hauptsatz der Thermodynamik (Entropiesatz)
In einem abgeschlossenen System bleiben bei reversiblen Prozessen Exergie und Anergie jeweils konstant.

Bei irreversiblen Prozessen wird Exergie in Anergie umgewandelt.

Anergie kann nicht in Exergie umgewandelt werden.
Was bedeutet das nun im Zusammenhang mit der Diskussion um „Erneuerbare Energien“ ? Ständig wird dort beinahe ausschließlich von „Energie“ und Vorgängen berichtet, die diese „Energie verbrauchen“. Absichtliche „Unschärfe“ was da vorgeht ? Oder einfach der Versuch, einem ohnehin „unbedarftes“ Publikum problemlos auch jede Art von „Märchen“ erzählen zu können ? :x

Wer Gemüse oder ähnliches auf dem Markt kauft, wird „eigentlich“ wissen, was dabei unter Exergie und was eher unter Anergie fällt. Was im Topf landet (nach dem Entfernen von allerlei Anteilen, wie Schalen und Blattwerk) ist wohl irgendwie „Exergie“ und was zwar ebenfalls eingekauft wurde, ist „Anergie“. :o Sicher auch dieser Vergleich hinkt wie das alle Vergleiche tun. Doch es schärft den Blick für etwas, was auch bei „Energie“ nutzlos - „nicht im Topf landet“.

:idea: Was nützen also Angaben die sozusagen das „Brutto“ und nicht das tatsächlich nutzbare „Netto“ beschreiben ? Wer sich nicht bewusst ist, wie viel am Ende eine Produktions- und Transportkette überhaupt zum „Letztverbraucher“ ankommt (das ist er / sie, welche Umsatzsteuerpflichtige sind), versteht nicht, kann auch kaum beurteilen welches System in seinem Sinn „günstiger“ ist.

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Wie viel „Anergie“ darf es denn sein ?

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 23:10

Oder schärfer formuliert, wie groß soll der nutzlose Anteil sein den wir mitbezahlen ? Dazu muss wohl erst sauber getrennt werden was, wie und wann „Kosten“ verursacht.

Doch zunächst was sind überhaupt „Kosten“ ?
WIKI Kosten (Begriffserklärung) hat geschrieben:
  • Das Wort Kosten hat mehrere Bedeutungen:
  • in den Wirtschaftswissenschaften den bewerteten Verbrauch an Produktionsfaktoren, siehe Kosten
    .
  • umgangssprachlich jegliche Form von Ausgaben, siehe Unkosten
    .
  • in der Technik den Aufwand bzw. Ressourcenbedarf eines Prozesses
    .
  • in der Programmierung den konkreten Ressourcenbedarf eines Programms, siehe Leistung (Informatik) und Skalierbarkeit
    .
  • in der Theoretischen Informatik den abstrakten Ressourcenbedarf eines Algorithmus, siehe Komplexität (Informatik). Abstrakter auch, welcher Aufwand minimal für die Lösung eines bestimmten Problems erforderlich ist, siehe Komplexitätsklasse und Landau-Symbole
    .
  • in der Graphentheorie für die Güte eines Pfades
    .
  • in der Physik wird das Wort Kosten manchmal im Zusammenhang mit dem Wirkungsgrad verwendet
    .
  • im Rechtssinne Gebühren und Auslagen, siehe Kosten (Recht)
    .
  • das geschmackliche Prüfen einer Speise, :roll: was bei einigen Genussmitteln zu eigenen Berufsbildern geführt hat (Teekoster u. a. m.), siehe Vorkoster
Nun ja, ich habe mal blau markiert was am ehesten im Sinn der Frage „Kosten“ sind. Was leider keine Erwähnung findet, sind Kosten welche in der „Zukunft“ liegen. Dabei meine ich keineswegs „Zins & Zinseszins“ im monetären Sinn.

:idea: „Zukunftskosten“ sind sowohl bekannte „Kosten“, aber auch unbekannte, aber voraussehbare Kosten, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht eingerechnet werden.

:idea: „Unsichtbare Kosten“ - die gibt es auch – gewöhnlich laufen die allerdings durchaus „sichtbar“ (so „man“ sie überhaupt „sehen“ möchte !) lediglich unter der Tarnkappe von „steuerlichen Belastungen“ welche ja „die Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung“ sind, und sich so ausgezeichnet dazu eignen, tatsächliche Kosten (s.o.) herauszurechnen.

:idea: Erstaunlich, wie sich gerade mittels „Lenkung“ über Steuern „Anergieen“ gleich zweifach nützlich bei Kostenbetrachtungen nützen lassen. Was nicht „auf der Rechnung steht“, mindert die Kosten einer Sache, von Vorgängen usw. Macht diese „geschönte Rechnung“ akzeptabler und was noch bedeutsamer ist, ein „Konkurrenzprodukt“ zusätzlich erheblich unattraktiver, besonders dann, wenn dieser „Mitbewerber“ alle seine „Anergieen“ offenlegen muss. :roll: Die Rede ist von "externalisierte Kosten" Ein "uralter Begriff" den "Spiegel Online" am 01.01.1992, also schon vor mehr als inzwischen 27 Jahren ein seinem SPIEGEL SPECIAL 1/1992 "Drei Formen der „Externalisierung“ von Umweltkosten"
Die Bilanzen der Industrie wie auch die Haushaltsabrechnungen der öffentlichen Hand vernachlässigen die Kosten für die Beanspruchung der Umwelt. Der Fachbegriff für die Verschiebung von Kosten auf spätere Haushalte oder auf einen anderen Kostenträger ist die "Externalisierung". Es gibt viele Formen der Externalisierung von Umweltkosten. Die drei wichtigsten:

1. Externalisierung in die Zukunft: Maßnahmen werden so erledigt oder Produkte so hergestellt, daß Umweltkosten erst Jahre später anfallen.
Beispiel: Der Einsatz von Pestiziden, um Geld für umweltfreundlichere Pflanzenschutzmaßnahmen zu sparen und höhere Hektarerträge zu erwirtschaften. Pestizide brauchen rund 20 Jahre, bis sie im Grundwasser nachzuweisen sind. Die Kosten für die Reinigung des Grundwassers werden in die Haushalte der Zukunft externalisiert.

2. Externalisierung auf den Steuerzahler: Ein Vorhaben wird so ausgeführt oder ein Produkt wird so hergestellt, daß Begleit- oder Folgekosten nicht dem Verursacher, sondern dem Steuerzahler, also der Allgemeinheit, zufallen.
Beispiel: Die Herstellung von Produkten, die als Giftmüll entsorgt werden müssen. Da die Verursacher - Hersteller oder Käufer - in der Regel keine Entsorgungsmöglichkeit nachweisen können, muß bisher die öffentliche Hand, also der Steuerzahler, diese Aufgabe übernehmen und die Kosten tragen. Wären die Entsorgungskosten im Preis enthalten, würden viele dieser Produkte nicht hergestellt oder verkauft.

3. Externalisierung in andere Länder: Aktivitäten gehen so vonstatten oder ein Produkt wird so hergestellt, daß Begleit- oder Folgekosten in einem anderen Land anfallen.

Beispiel: Bei der Produktion von Futtermitteln für europäische Kühe auf Feldern in der Dritten Welt werden Pestizide in weit höherem Maß eingesetzt als bei uns. Hinzu kommt, daß vielerorts die traditionellen Lebens- und Wirtschaftsformen der Völker in diesen Ländern durch die Export-Monokulturen gefährdet werden. Die daraus entstehenden Kosten fallen nicht in Europa, sondern in den Ländern der Dritten Welt an.
:idea: Zu diesen monetär darstellbaren Kosten, kommen weitere nicht so leicht „bezifferbaren Kosten“ hinzu.

Wie kann jemand für den Verlust seiner „engeren Heimat“ entschädigt werden (Braunkohletagebau). Was konkret ist es „wert“ am Ort seiner Geburt, in gewohnter Umgebung leben zu dürfen ? Was ist es über finanzielle Kriterien hinaus „wert“ eine „Landschaft“ weitgehend dauerhaft so zu belassen wie sie geografisch vorliegt ? Was sind „ästhetische“ Gesichtspunkte „wert“. Hier in Diskussion zu Methoden welche es erlauben den „Status quo“ zu erhalten, weil andere Technologien es erlauben, derartige Eingriffe zumindest mittelfristig vollständig zu ersetzen.

Für die "fleißigen" Gegner der EE-Variante "WKA" werden plötzlich und über alle Maßen erhöht „ästhetische“ Gesichtspunkte zum Totschlagargument. Dabei spielt die "Selektive Wahrnehmung" eine überaus große Rolle. Mögen sonstige Industrieanlagen und die allermeisten Teile der Infrastruktur tatsächlich potthäßlich sein, die werden einfach ausgeblendet.

Wer davon - von "nicht so leicht bezifferbaren Kosten“ selbst nicht betroffen ist, tendiert häufig diese "erst gar nicht in Rechnung" zu stellen. Das nur allzu bekannte "Sankt-Florians-Prinzip" kommt da in Anwendung. Moderner ist allerdings das " Nimby (englischsprachiges Akronym für Not in my backyard („Nicht in meinem Hinterhof“, „Nicht in meinem Bereich“))". Da läuft der "Wutbürger" zur vollen Größe auf...

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„Unkalkulierbar“ ? - Risikobewertung

Ungelesener Beitrag von admin » 22.10.2019, 23:24

Neben den schon genannten Kosten bleibt ein weiterer sehr wichtiger Aspekt gern, wenn nicht ganz unbeachtet, dann doch nur sehr selten mit einem „ordentlichen Preisschild“ ausgestattet – die Risikobewertung.

Eine Risikobewertung sollte alle Gefahrenmomente und die daraus resultierenden „zu erwartende“ Kosten einschließen. Dabei ist die Vergangenheit (also alles was man bis dahin getan hat) keine Argument, es ohne eine nun auf Erfahrungswerte beruhende „Neuberechnung“ einfach weiter so zu tun, als gäbe es keinerlei aktuelle Kenntnisse. Oder gern als „Totschlagargument“ genommen, „heutige Gefahrenmomente“ in der Zukunft mittels neuen, noch völlig unbekannten „Technologien“ neutralisieren zu wollen. Wie "realistisch" ist dann die Einschätzung eben dieser Leute, wenn sie die wenigen Unwägbarkeiten EE als "undurchführbar" hinzustellen versuchen :roll:

"Bestes" Beispiel ist dazu die sog. „Transmutation“ (von außen induzierte Umwandlung) die auch radioaktive Abfälle in wieder nutzbare „harmlose“ Substanzen wandelt. Falls diese Technologie überhaupt einmal im entsprechenden Maßstab zur Verfügung stehen wird, haben unsere Nachfahren genügend Gelegenheit unsere Hinterlassenschaften dauerhaft zu eliminieren.
Als weltweite Lösung sind ALLE Methoden, welche mit großer Wärmeentwicklung einhergehen, denkbar ungeeignet. Jeder der von wegen Wärme und Wassermangel abgeschalteten Kraftwerken liest, sollte sich über diese natürliche Begrenzung entsprechende Gedanken machen.

Also eine Kalkulation mit zu vielen „Fragezeichen“ ist keine Kalkulation, ist allenfalls eine (noch) unbegründete Hoffnung. Vergleichbar mit einem der in einem Flugzeug sitzt und „hofft“, die notwendige Landebahn für eine sichere Landung werde „irgendwie“ noch rechtzeitig fertig werden....

Einem Risiko sollte immer ein „absehbarer Erfolg“ gegenüberstehen. Es gibt so zahlreiche Lösungsmöglichkeiten, welche ohne solche Risiken auskommen und mit garantiertem Erfolg anwendbar sind, dass es nicht nur mir inzwischen völlig unsinnig erscheint, auch nur in Erwägung zu ziehen, weiterhin das gesamte Gebiet „nuklearer Nutzung“ überhaupt noch in eine „Kosten-Nutzungsbetrachtung“ einzubeziehen.

Besonders dann, wenn es diese Lösungen bereits gibt !

Es sollte in diesem Zusammenhang ebenfalls logisch sein, ein wie immer geartetes System welches ab einer bestimmten Größenordnung das „Gleichgewicht seiner Umgebung“ verändert, muss besonders kritisch untersucht werden. Welche Wirkung bleibt „lokal“ begrenzt und was führt zu Veränderungen im „Klima“ in einem Maßstab, welcher messbare Veränderungen hervorruft ? Etwas was die „Bilanz“ dauerhaft verändern kann, muss entweder völlig unterbleiben oder der Punkt ab dem solche Veränderungen eintreten werden darf nicht erreicht werden.

Inwieweit die Menschheit mit ihren Eingriffen u.U. bereits derartige Grenzen überschritten hat, ist nur schwer erkennbar. Doch es entbehrt nicht einer gewissen Logik, das es „vernünftig“ wäre, solche Eingriffe ab sofort zu reduzieren.

Beinahe auf allen Gebieten hat „Homo sapiens“ Grenzbereiche erreicht. Damit stellt er / sie, ihr schieres Überleben zweifellos in Frage. Schon die Präsenz von 7,2 Milliarden Menschen macht das Individuum zunehmend zum bloßen Teil einer inhomogenen Masse. Die so gern hochgelobten Menschenrechte sind längst zu einer Farce verkommen – jedenfalls dort, wo es keinerlei Entrinnen aus den lokalen Umständen mehr gibt. Da wird „fleißig“ verhungert, durch lokale Kriege dezimiert – Krankheiten, die an anderen Orten kaum eine Bedrohung sind raffen „anderen Orts“ jährlich Millionen dahin.

:idea: Wenn auch immer gern behauptet wird, was „wir“ hier tun oder lassen, habe keinerlei Bedeutung für den „Rest der Welt“, ist nichts als ein untauglicher Versuch die Verantwortung abzustreiten. „Wir“ haben diese Technologien die jetzt zum weltweiten Problem geworden sind zu verantworten. Zumindest sind sie zunächst „absichtslos“ von hier gestartet. Eines der „Geschenke“ an die Welt – das KFZ – ist in (zunächst) ganz bescheidenem Maß von hier ausgegangen. Keiner hätte auch nur annähernd voraussagen können welche Bedrohung (neben der unbestreitbaren Bereicherung) es einmal darstellen wird.

Warum soll also nicht auch ein Wandel von „uns“ aus gestartet möglich sein ? Hier soll nicht "die Welt am teutschen Wesen genesen" - nein, wir sollten lediglich den Mut haben der Welt zu zeigen wie es möglich ist mit den vorhandenen Ressourcen "friedlich" auszukommen - noch haben wir alles was dafür notwendig ist zur beinahe freien Verfügung.

Warum also nicht : Eine vernünftige Anpassung an vorhandenen Ressourcen :?: Eine Annäherung an offensichtliche natürliche Kreisläufe :?:

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